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22.06.11

CDU-Fraktionen in Hemer und Iserlohn ziehen an einem Strang

 

CDU-Fraktionsvorsitzenden Kramer (Iserlohn) und Gropengießer (Hemer)

Keine Steinbruch-Erweiterung, aber ein rascher Lückenschluss der A46

Die Vorstände der CDU-Ratsfraktionen aus Hemer und Iserlohn treffen sich auch weiter regelmäßig, um gemeinsam positive Impulse für beide Städte zu erarbeiten. „Dadurch leisten wir einen konstruktiven Beitrag im Rahmen der notwendigen interkommunalen Zusammenarbeit, die zukünftig immer mehr an Bedeutung gewinnen wird“, erläutern die beiden Fraktionsvorsitzenden Martin Gropengießer (Hemer) und Rolf Kramer (Iserlohn). In der jüngsten gemeinsamen Vorstandssitzung waren die Zusammenlegung der Bauhöfe, die aktuelle Diskussion um den Rettungsdienstbedarfsplan mit Blick auf die Feuerwehrleitstellen, der Weiterbau der A 46 und eine mögliche Steinbruch-Erweiterung im Gebiet Landhausen-Sümmern-Griesenbrauck gemeinsame Besprechungspunkte, die intensiv erörtert und diskutiert wurden. „Eine Steinbrucherweiterung ist mit uns ohne klare Aussagen zu den Gefahren und Risiken für Anwohner und Umwelt nicht zu machen“, betonen Gropengießer und Kramer unisono. „Wir brauchen hier eine gemeinsame Stellungnahme der Städte Iserlohn und Hemer in der deutlich wird, dass wir hier ein erhebliches Gefahrenpotenzial sehen. Vor allem wünschen wir uns ein transparentes Verfahren, dass die Bürgerinnen und Bürger umfassend informiert und aufklärt“, lautet die klare Forderung von Hemers CDU-Chef Martin Gropengießer. Was den Weiterbau der A 46 betrifft, begrüßten beide Fraktionen die von den Räten in Hemer und Iserlohn gefassten Resolutionen zum Weiterbau der Autobahn. „Wir müssen hier endlich Pflöcke einschlagen. Unser Ziel ist der komplette Lückenschluss. Als ein erster Schritt sollte aber möglichst kurzfristig der Weiterbau des Teilabschnitts von Hemer bis Menden umgesetzt werden“, erläutert Rolf Kramer.