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19.10.10

Oktoberfest in der Parkhalle – Ordnungsbehörde als Hauptdarsteller

 

JU-Vorsitzender Benjamin Korte

Junge Union: "Stadtverwaltung fehlt das nötige Fingerspitzengefühl"


Mit Bedauern und Unverständnis nimmt Junge Union Iserlohn die Berichterstattung zum Oktoberfest in der Parkhalle zur Kenntnis. Nachdem es im Rahmen von „Genuss Pur“ erst vor wenigen Wochen zu massiver Kritik kam, ist das Oktoberfest in der Parkhalle nunmehr die zweite Veranstaltung binnen weniger Wochen, die in unserer Stadt für Gesprächsstoff sorgt - leider nur nicht so, wie sich Veranstalter und Besucher sich dies sicherlich gewünscht hätten.

Die Junge Union Iserlohn hat keinerlei Verständnis für ein derartig widersprüchliches Verhalten der städtischen Ordnungsbehörde und stellt sich hierbei die Frage, ob ein solches Verhalten gegenüber den Veranstaltern Ausdruck des Geistes ist, mit dem in der Iserlohner Stadtverwaltung mit den Bürgerinnen und Bürgern umgegangen wird? Schon die Veranstalter von „Genuss Pur“ bemängelten in ihrer Kritik mangelnde Planungssicherheit durch das Verhalten der Stadtverwaltung. Erst nach massiver Kritik von verschiedenen Seiten sicherte die Stadtverwaltung eine Abhilfe für die Zukunft zu. Für die Junge Union erweist sich diese Zusicherung nunmehr lediglich als Lippenbekenntnis, denn der Zugang einer Ordnungsverfügung einen Tag vor Veranstaltungsbeginn kann sicherlich nicht unter dem Aspekt der Planungssicherheit verstanden werden. Und wieder einmal wurde deutlich: dieser Stadtveraltung fehlt das Fingerspitzengefühl!

„Verwaltung, Politik, aber auch die Iserlohner Bügerschaft müssen sich die Frage stellen, in was für einer Stadt wir leben wollen“, so JU-Stadtverbandsvorsitzender Benjamin Korte, „wollen wir eine lebendige Stadt, in der es ein reichhaltiges Freizeitangebot für Jung und Alt, sowie Arbeitsplätze gibt, oder wollen wir eine tote Stadt, in die wir nur zum Schlafen zurückkehren und ab 18 Uhr die Bürgersteige hochklappen? Bis vor einiger Zeit hatte ich eigentlich noch das Gefühl, in einer lebendigen Stadt zu leben.“