Für etliche Iserlohner Grundschulkinder besteht ein ganztägiges Schulangebot. Die zeitliche Ausweitung dieses Angebotes in den nachmittäglichen Freizeitbereich hat Einfluss auf die Weiterentwicklung der kommunalen Kinder- und Jugendarbeit, wie sie beispielsweise in Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen angeboten wird. „Aus diesem Grund möchten wir wissen, wie sich das Arbeitsfeld der Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen derzeit darstellt und ob konzeptionellen Planungen einer Weiterentwicklung bestehen“, so der jugendpolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion Fabian Tigges.
„Für die CDU ist es mit Blick auf die angespannte städtische Haushaltssituation wünschenswert, Synergien herauszuarbeiten. Dabei muss aber unbedingt die Prämisse gelten, Kinder bestmöglich zu betreuen und gleichzeitig Eltern die Möglichkeit zu geben, wieder eine berufliche Tätigkeit aufzunehmen und zwar gesichert vom Kindergarten bis weiterführenden Schule.“ Die CDU-Fraktion stellt daher folgende Fragen an Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens:
1. Welche Kooperationen und Vernetzungen bestehen im Aufgabenbereich der Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen insbesondere hinsichtlich der Ganztagsangebote in der Primar- und Sekundarstufe I sowie der Angebote in den Familienzentren?
2. Welche Auswirkungen ergeben sich durch zunehmende Ganztagsangebote auf die Öffnungszeiten der Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen?
3. Plant die Verwaltung konzeptionelle Veränderungen, um die o.g. Entwicklungen aufzugreifen, ggf. welche?
Die Antworten der Verwaltung bittet die CDU-Fraktion auch im Schulausschuss vorzustellen.