Die CDU-Fraktion hat im zurückliegenden Jahr das Projekt „Bildungshaus für Iserlohn“ beantragt, das eine intensive Kooperation von Kindergärten und Grundschulen beeinhaltet.
Dieses Projekt soll den Kindern einen einfacheren Übergang von der spielerischen Welt des Kindergartens in die Schule ermöglichen, indem schon frühzeitig mögliche Hemmschwellen abgebaut werden können. Zum anderen ist mit diesem pädagogischen Element aber auch eine gezielte Frühförderung möglich, ohne hierbei Kinder schon früh unnötig unter Leistungsdruck zu setzen. „Wir haben uns sehr darüber gefreut, dass die Grundschule Kalthof Interesse hieran hat und sich Schulleitung, Kollegium und Elternvertreter einhellig dafür ausgesprochen haben, ein Konzept zur Umsetzung des ‚Bildungshauses' anzustreben. Wir unterstützen die Grundschule dabei mit all unseren Möglichkeiten", erklärt der jugendpolitische Sprecher der CDU und Antrags-Initiator Fabian Tigges. „Wir teilen die Einschätzung von Schulleiterin Karin Brandegger und des Schulpflegschaftsvorsitzenden Jörg Lohölter, dass man mit dem ‚Bildungshaus’ ein tolles und modernes Angebot in Kalthof etablieren kann, dass den Kindern zu Gute kommt und ihre Entwicklung in erheblichem Maße unterstützen kann.“
Undine Heidenreich Gretzka und Wolfgang Kolbe von der Iserlohner Stadtverwaltung haben indes mitgeteilt, dass Iserlohn mittlerweile eine offizielle Interessensbekundung beim NRW-Ministerium eingereicht hat - als bislang einzige Stadt in ganz NRW. Auch die Schulaufsicht signalisierte bereits Unterstützung. Karsten Meininghaus, schulpolitischer Sprecher, fand ebenso lobende Worte für das Projekt: „Die Bereiche Jugend und Schule greifen hier eng ineinander. Für uns war das Gespräch in Kalthof sehr aufschlussreich, gerade auch mit Blick auf den Schulentwicklungsplan.“ Einigkeit bestand auch darin, dass die CDU mit ihrem Antrag den Rahmen für eine richtungweisende und vor allem positive Weiterentwicklung der Iserlohner Schullandschaft geschaffen hat.