Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Iserlohn hat beantragt, sich im Rahmen der nächsten Schulausschusssitzung am 1. Juli gesondert über die Zukunft der Albert-Schweitzer Grundschule zu beraten und daher die Aufnahme des Tagesordnungspunktes „Perspektiven für die Albert Schweitzer-Grundschule"
beantragt.
Auf Grund der zurückgehenden Schülerzahlen hat sich die Stadtverwaltung mit den Zukunftsperspektiven der Albert-Schweitzer-Grundschule beschäftigt. „Nach unseren Informationen sind der Bürgermeister und die Verwaltungsspitze in Übereinstimmung mit der Bezirksregierung zu dem Ergebnis gekommen, den Schulbetrieb an diesem Standort auslaufen zu lassen“, sagt der Letmather CDU-Vorsitzende und stellvertretende Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion Karsten Meininghaus.
Meininghaus weiter: „In der Elternschaft besteht allerdings der dringende Wunsch, die Albert-Schweizer-Schule im Rahmen eines Schulverbundes mit einer anderen Grundschule weiter zu führen. Diesem Begehren haben sich verschiedene Interessengruppen des Ortsteiles angeschlossen. Ziel ist es, die einzige
Innenstadtschule im Stadtteil Letmathe weiter zu erhalten.“
Aus Sich des Schulausschussvorsitzenden Thorsten Schick sollte dieser Wunsch bis zur Schulausschusssitzung am 1. Juli geprüft werden. Schick: „Eine einzügige Weiterführung macht aus unserer Sicht allerdings nur im Verbund mit der Saatschule Sinn.“ „Eine Zusammenarbeit mit der Kilian-Grundschule scheidet auf Grund ihrer besonderen Ausrichtung als einzige katholische Bekenntnisschule auf Iserlohner Stadtgebiet aus. Auch die Zusammenarbeit mit der Bartholomäus-Grundschule würde sich als schwierig gestalten, weil an dieser jahrgangsübergreifend unterrichtet wird und sich so das pädagogische Konzept signifikant unterscheidet“, macht Ratsmitglied Fabian Tigges deutlich.
Die CDU-Ratsfraktion bittet die Verwaltung um eine Stellungnahme in der Schulausschusssitzung am 1. Juli. „Auf Grund der Kürze der Zeit sind wir zunächst auch mit einem mündlichen Bericht einverstanden. Uns liegt eine Entscheidung im Sinne unserer Schullandschaft und vor allem im Sinne der Schülerinnen und Schüler sehr am Herzen“, so Karsten Meininghaus.