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26.04.10

CDU-Landtagsabgeordneter Thorsten Schick: Breitbandversorgung auch in der Fläche anbieten

 

Thorsten Schick MdL

Handlungsbedarf vor allem im Iserlohner Norden / Gespräch mit Telemark Geschäftsführer

 


„Für uns Gewerbetreibende aber auch für Privatleute aus dem Iserlohner Norden ist die mangelhafte Breitband-Versorgung nicht mehr akzeptabel. Zeitnahe und schnelle Kommunikation ist heutzutage ein wichtiger Standortfaktor“ waren sich viele Anwesende des Informationsabends einig, zu dem der CDU-Stadtverband Iserlohn eingeladen hatte. Andreas Griehl, Geschäftsführer der Telemark und Referent der Veranstaltung, ist diese Kritik bekannt. Er machte deutlich, dass gerade im ländlichen Raum die Glasfaserversorgung ungenügend ist. Ziel der Telemark ist es, im Rahmen einer „Breitband-Offensive“ die Versorgung auch in der Fläche zu gewährleisten. Dabei kann die Gesellschaft als vergleichsweise kleiner Anbieter nur schrittweise vorgehen, um die technische Infrastruktur anzubieten. Letztlich muss ein Strukturausbau auch immer unter Kostenaspekt für ein Unternehmen beurteilt werden. Allein für das Verlegen von einem Meter Glasfaserkabeln sind bis zu 150 Euro zu veranschlagen. Letztlich muss sich eine solche Investition auch „immer rechnen“.

Um möglichst vielen Anbietern die Nutzung von Glasfasernetzen zu ermöglichen setzt die Telemark auf das Konzept des „open access“, also dem unbeschränkten Zugang zu den entsprechenden Netzen. Damit ist die Telemark auch nur Netzanbieter; die weitere Versorgung erfolgt beim Endverbraucher über die Telekommunikationsunternehmen, so Andreas Griehl.

CDU-Landtagskandidat Thorsten Schick unterstrich für das Land und die Kommunen die Dringlichkeit der Breitbadversorgung in der Fläche. „Der Märkische Kreis hat einen Breitband-Ideenwettbewerb ins Leben gerufen, um Lösungen für die Beseitigung von Versorgungslücken zu erhalten“, machte der Abgeordnete deutlich. „Es geht darum, Vorschläge zur technischen Umsetzung und deren Wirtschaftlichkeit zu bündeln“, so Schick weiter. Dabei wird der Ideenwettbewerb durch das Breitbandkompetenzzentrum des Landes Nordrhein-Westfalen während des gesamten Prozesses unterstützt.