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01.02.10

CDU-Fraktionsvorstand zu Gast bei der Firma Dornbracht

 

CDU-Fraktionsmitglieder im Kommunikationsmodul der Fa. Dornbracht

Beeindruckende Wiederaufbauleistung bei Dornbracht. Planungssicherheit soll gewährleistet werden.

 

 

"Es ist beeindruckend, mit wie viel Tatendrang, Engagement und Weitsicht Sie sich der Herausforderung gestellt haben", sagte der CDU-Fraktionsvorsitzende Rolf Kramer in Richtung Matthias Dornbracht. Die Mitglieder des CDU-Fraktions-vorstandes, der Feuerwehrausschussvorsitzende Michael Barth sowie der umweltpolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion, Theo Dicke, waren am Montag,  25. Januar 2010 zu Besuch bei der Firma Dornbracht, um sich ein Bild von der aktuellen Unternehmenssituation zu machen.  

Ausgelöst durch den Brand bei der Firma WEKA wurden unter anderem Montagehalle, Galvanik, Hochregallager und Serverraum der Firma Dornbracht zerstört beziehungsweise stark in Mitleidenschaft gezogen. Unter den zentralen Leitmotiven Geschwindigkeit, Modularität, Kooperation, Kommunikation und Leadership hat sich das mittelständische Iserlohner Unternehmen zum Ziel gesetzt, bereits im kommenden Jahr wieder zu alter Umsatzstärke zurückzukehren. "Wir wollen ab 2010 wieder Gewerbesteuer zahlen. Wer Steuern zahlt, dem geht es auch gut", unterstrich Matthias Dornbracht den Anspruch seines Unternehmens. Zudem lobte er die schnelle und flexible Zusammenarbeit mit den Behörden, was der Firma Dornbracht zuletzt sehr geholfen habe. Weniger erfreulich sei dagegen das Regulierungsverfahren der Versicherungen verlaufen. 

Ein möglicher Wiederaufbau der Firma WEKA sowie eine Veränderung des Bebauungsplanes sind aktuell die Themen, die für die Zukunft des Industriegebiets Sümmern-Rombrock mit all seinen Unternehmen entscheidend sind. "Wir sind der Auffassung, dass sich die Firma WEKA an dieser Stelle nicht wieder ansiedeln kann. Zwar sind Unternehmen, die sich mit der Destillation von verunreinigten Lösungsmitteln beschäftigen, aus Umweltschutzgesichtspunkten grundsätzlich zu begrüßen, sie gehören aber in extra dafür errichtete Chemie-Parks", stellt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Michael Schmitt klar. Schmitt weiter: „Für die Fa. Dornbracht ist angesichts der vielfältigen Herausforderungen vor allem Planungssicherheit wichtig. Was wir im Rahmen unserer Möglichkeiten dafür tun können, wird getan.“ 

"Mit Blick auf den Bebauungsplan werden wir die Parameter langfristig setzen und darauf achten, dass wir den hier ansässigen Unternehmen für eventuelle spätere Investitionen keine Steine in den Weg legen. Es geht uns bei einer Änderung des Bebauungsplans einzig und allein darum, eine Wiederansiedlung der Firma WEKA zu verhindern", so Landtagsabgeordneter Thorsten Schick. Grundsätzlich gab Matthias Dornbracht den CDU-Vertretern mit auf den Weg darauf zu achten, dass der Lebenswert der Stadt Iserlohn mehr in den Vordergrund gestellt und mehr Wert auf die Ansiedlung mittelständischer Unternehmen als auf die Ansiedlung großer Konzerne gelegt wird. Rolf Kramer: "Wir haben von diesem Termin inhaltlich viel mitgenommen, mein Dank dafür gilt Matthias Dornbracht." Kramer nahm die Einladung dankend an, mit der Gesamtfraktion wieder zur Firma Dornbracht zu kommen, sobald alle Neubaumaßnahmen und Umgestaltungsprozesse abgeschlossen sind.