Schriftgröße: A | A | A
20.12.09

Michael Schmitt als Vorsitzender bestätigt

 

Stadtverbandsvorsitzender Michael Schmitt

Stadtverbandsparteitag sendet "Zeichen der Geschlossenheit" für Iserlohn und NRW.

 

Der CDU Stadtverbandsparteitag hat am 17. Dezember 2009 Michael Schmitt mit einem deutlichen Vertrauensbeweis im Amt des Vorsitzenden bestätigt. In seiner Rede gab Schmitt einen Überblick über die enormen Anstrengungen im Rahmen der vergangenen Wahlen und machte deutlich, dass die CDU in Iserlohn einen Weg der Mitte weiterhin konsequent zu verfolgen habe. 

Als Stellvertreter stehen Michael Schmitt die Vorstandsmitglieder Bianca Ahrens, Karsten Meininghaus, Jörg Teckhaus sowie Prof. Heinrich Schnatmann zur Seite.

Weitere Positionen bekleiden Thomas Schmitt (Schatzmeister), Michael Hilker (stellv. Schatzmeister), Matthias Jakubanis (Schriftführer), Rolf von der Beck (stellv. Schriftführer), Fabian Tigges (Pressesprecher) sowie Frank Ständeke als stellvertretender Pressesprecher.

Der Vorstand der Iserlohner Christdemokraten wird von Monika Kilian, Anja Hövel, Walter Ebeling, Heiko Hövel, Oliver Wallesch und Reinhold Sindermann komplettiert.

Der IKZ (19.12.09) berichtete vom Stadtverbandsparteitag der CDU:

"Wer im Rahmen des Stadtverbandsparteitages der CDU am Donnerstagabend im Senator-Pütter-Saal der Parkhalle mit einem großen `Wundenlecken` gerechnet hatte, sah sich getäuscht. Beim Tagesordnungspunkt `Aussprache` blieb es still im Saal. Auch auf wiederholte Nachfrage von Versammlungsleiter Rolf Kramer hob sich keine Hand.

Desinteresse? Zum einen wäre es vielleicht nicht schicklich gewesen, im Zeichen eines herannahenden Landtagswahlkampfes öffentlich die Messer zu wetzen, andererseits dürfte es sich ausgezahlt haben, dass bereits im Vorfeld des Stadtverbandsparteitages diplomatische Drähte zwischen den beiden Lagern geknüpft worden waren, die sich bekanntlich spätestens im November 2008 in
der Frage der Bürgermeisterkandidatur gespalten hatten. So hat beispielsweise mit Michael Hilker auch ein hartnäckiger und sicherlich nicht unprominenter Bogatzki-Widersacher nunmehr Platz im neuen Stadtverbandsvorstand genommen.
Keine Aussprache - so stand neben den Wahlen die vorangegangene Rede des alten und neuen Stadtverbandsvorsitzenden Michael Schmitt im Blickpunkt des Abends. Der zeigte sich später angesichts seines Wahlergebnisses - 46 Ja-Stimmen, 11 Neinstimmen, 3 Enthaltungen - sicherlich nicht in Jubelstimmung. Mehr als zwei Drittel Zustimmung in einer für die Partei aber auch für ihn persönlich schwierigen Gemengelage - so betrachtet dürfte Schmitt das Ergebnis allerdings nicht als `Nackenschlag` betrachtet haben. „ch nehme die Wahl an in der Verantwortung für die CDU. Mit diesen Worten quittierte Schmitt das Votum des Stadtverbandsparteitages.


In seiner Rede bilanzierte Schmitt die Aktivitäten in den drei Wahlkämpfen des Jahres 2009 und dankte ausdrücklich für die geleistete Arbeit aller, wobei er auch die Parteivereinigungen wie JU, Frauenunion, CDA oder Senioren Union mit einbezog. Am 6. November 2008, als Hartmut Bogatzki bei der Wahl zum Bürgermeisterkandidaten 102 von 170 Stimmen erhielt, waren, so Schmitt, die Mitglieder der CDU in zwei Lager gespalten. ´Mit dieser denkbar schlechten Ausgangssituation starteten wir in den Kommunalwahlkampf.´

Der Kommunalwahlkampf sei sehr engagiert geführt worden, das Ergebnis aber bezeichnete Schmitt als enttäuschend. ´Insgesamt sechs Direktwahlbezirke mussten wir an die SPD abgeben.´ Und das Ergebnis zur Bürgermeisterwahl habe alle geschockt. ´Nicht alle unsere Mitglieder waren in den letzten Jahren immer glücklich mit unseren Entscheidungen. Diese Feststellung gehört zur Ehrlichkeit dazu`, sagte Schmitt, und der Streit in der CDU bezüglich der Bürgermeisterfrage habe der Partei geschadet.

Den Blick in die Zukunft gerichtet, sagte der Stadtverbandsvorsitzende, er sei „überzeugt davon, dass wir wieder aufeinander zugehen müssen. Diese Chance zu nutzen, ist für mich eine Verpflichtung. Um der Sache und unserer Ziele willen müssen wir die bürgerlichen Kräfte in dieser Stadt wieder in ganzer Breite für uns gewinnen.´Und beliebig viele Möglichkeiten, um für neues Vertrauen zu werben, werde es nicht geben. ´Ich möchte hier einen Weg der Mitte gehen und für einen Ausgleich der unterschiedlichen Meinungen und Interessen sorgen.` Die CDU als Volkspartei im echten Sinne - genau da habe man weiterhin die Nase vor der SPD.
Mit aller Kraft kämpfen, so Schmitt, wolle man weiterhin für den Bau einer neuen Halle auf der Alexanderhöhe - basierend auf der Idee von Hartmut Bogatzki und dem Landtagsabgeordneten Thorsten Schick, ein solches Projekt mit den Fördermöglichkeiten der Regionale 2013 zu verbinden - mit der Fachhochschule und dem IBSV als Partnern. Schmitt forderte hier auch die Unterstützung der anderen Parteien ein.


Eine ganz besondere Ehrung für ihre Leistungen erhielten der ausgeschiedene Bürgermeister Klaus Müller, der langjährige Ortsbürgermeister von Kesbern, Otto
Knebel, und Franz-Josef Bomnüter, der nach vielen Jahren nicht mehr für das Amt des Stadtverbandsschatzmeisters kandidierte. Außerdem geehrt wurden Theo Dicke, Eleonore Klingsporn, Doris Nippa, Ulrich Lüffe, Jobst Wolfframm und Renate Christophery - ehemalige Ratsmitglieder, die 2009 nicht mehr kandidiert hatten. Landtagsabgeordneter Thorsten Schick, der wegen der Düsseldorfer Haushaltsdebatte verspätet auf der Alexanderhöhe ankam, gab schließlich noch einen Überblick über die aktuellen Geschehnisse in der Landespolitik aus Sicht der Christdemokraten."

 

Den vollständigen Wortlaut der Rede von Michael Schmitt können Sie nachfolgend herunterladen.