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08.12.09

CDU Fraktionen Iserlohn und Hemer streben engere Zusammenarbeit an

 

Intensivere interkommunale Zusammenarbeit und Ausbau der A46 thematisiert.

Die CDU-Fraktionen Iserlohn und Hemer möchten künftig enger zusammenarbeiten. Dazu trafen sich beide Fraktionsvorstände in Hemer. „Interkommunale Zusammenarbeit ist für uns ein wichtiges Thema, aus dem sich viele Vorteile ergeben können. Wir müssen Synergien zwischen Hemer und Iserlohn, wo sie sinnvoll sind, erkennen und nutzen, um davon zu profitieren“, sagt Hemers Fraktionsvorsitzender Martin Gropengießer.

Themen des ersten Treffens waren unter anderem eine mögliche Zusammenarbeit zwischen den Stadtbetrieben Iserlohn und Hemer, der Weiterbau der A 46 sowie der Steinbruch Sümmern-Griesenbrauck.

Mit Blick auf eine Kooperation der Stadtbetriebe konnten die Christdemokraten ein erstes konkretes Ergebnis in Form eines gemeinsamen Antrages an beide Verwaltungen erzielen. „Wir möchten, dass ein externes und unabhängiges Gutachten erstellt werden soll, aus dem hervorgeht, inwieweit eine Zusammenarbeit der beiden Stadtbetriebe möglich und sinnvoll ist“, so der Iserlohner CDU-Fraktionsvorsitzende Rolf Kramer. Erst danach könne man konkrete Entscheidungen treffen.

Einig sind sich beide Fraktionen, dass die A 46 dringend weitergebaut werden muss. „Das ist wichtig für unsere Region und vor allem unerlässlich für unsere heimische Wirtschaft. Der Weiterbau muss endlich erfolgen“, betont Kramer. „Hier werden wir in Zukunft gemeinsam mit aller Kraft an einem Strang ziehen“, erläutert Gropengießer weiter.

Eine Sachstandsanalyse zur Problematik der Steinbrucherweiterung Landhausen-Griesenbrauck war ein weiterer Gesprächspunkt. „Direkt als die Steinbruch-Erweiterung in die politische Diskussion kam, haben die CDU Iserlohn und Hemer in einer gemeinsamen Erklärung sich deutlich gegen jegliche Erweiterungsabsichten ausgesprochen“, berichtet Gropengießer. Iserlohns stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Sümmeraner Ratsherr Michael Schmitt macht auch heute unmissverständlich klar: „Das ist auch nach wie vor noch unser Standpunkt. Wir werden alles daran setzen, dass eine Steinbrucherweiterung nicht eintritt. Durch die unmittelbar angrenzende undichte Klärschlammdeponie herrscht eine latente Gefährdung. Da weitere Erschütterungen durch Sprengungen in Folge einer Steinbruch-Erweiterung zu erwarten sind, ist davon auszugehen, dass weitere Risse entstehen und das Gefahrenpotenzial somit weiter steigt. Aus diesen Gründen fordern wir, durch Ausschöpfung aller rechtlichen Mittel, einer Steinbruch-Erweiterung eine klare Absage zu erteilen.“

 

Beide Vorstände zogen nach einer konstruktiven Sitzung ein positives Fazit und machten deutlich, dass es zukünftig regelmäßige Treffen und eine intensivere Zusammenarbeit geben werde.