Die Aussagen des SPD-Fraktionsvorsitzenden Mike Janke zu den Chancen des Regionale-Projektes Genna werden von den heimischen Christdemokraten heftig kritisiert. „Um sich selbst in der Öffentlichkeit zu profilieren, beschädigt der Fraktionschef Mike Janke die Initiative zur Aufwertung des Stadtteils Genna! Eine Pressemitteilung zur vermeintlichen Chancenlosigkeit des Regionale-Projektes vor der Sitzung des zuständigen Regionalausschusses am 8. Dezember heraus zu geben, ist einfach nur schädlich!“ so CDU-Vorsitzender Karsten Meininghaus.
Während in anderen Städten Seite an Seite für die Regionale-Projekte und damit um wertvolle Fördergelder geworben wird, läutet die SPD das Totenglöckchen für das Genna-Vorhaben. Wie will man die Entscheider im Regionaleausschuss von der Wichtigkeit des Anliegens überzeugen, wenn in der eigenen Stadt schon an der Realisierungschance gezweifelt wird. Es ist das zweite Mal, dass führende Sozialdemokraten dem Genna-Projekt Steine in den Weg legen. Schließlich sei es Dr. Ahrens gewesen, der in der Ratssitzung am 29. Oktober 2009 angekündigt habe, den Antrag „Genna – Stadtumbau West“ als Regionale-Projekt im laufenden Verfahren zurück zu ziehen. Das konnte nur mit großer Einigkeit der Ratsmitglieder verhindert werden. „Diese Einigkeit hat mir Mut gemacht, dass alle an einem Strang ziehen, um für den benachteiligten Stadtteil Iserlohn endlich eine positive Zukunft zu geben.“ so Meininghaus. Die CDU-Letmathe will mit allen Mitteln Genna als Regionale-Projekt zum Erfolg bringen und wird sich mit allen, die sich beteiligen wollen, für die Projektverwirklichung kämpfen.
Ausdrücklich begrüßt die CDU in diesem Zusammenhang das Engagement der Werbegemeinschaft, die hier deutlich Flagge gezeigt hat. „Es wäre schön, wenn die SPD hier mitziehen würde.“ betont der Ortsunionsvorsitzende.