Insgesamt kann die CDU mit 19 Fraktionsmitgliedern in den neuen Rat der Stadt Iserlohn einziehen. Die SPD verliert drei Mandate und kommt auf nur noch 16 Fraktionsmitglieder (31,9 Prozent).
Die Grünen sind zukünftig mit fünf (9,8 Prozent), die FDP mit vier (8,8 Prozent), und die UWG mit zwei (4,9 Prozent) Mitgliedern im Rat vertreten. Die Linke sowie die NPD kommen auf drei (5,6 Prozent) bzw. einen Ratsvertreter (1,9 Prozent). Damit vereinen die bürgerlichen Kräfte von CDU, FDP und UWG insgesamt 25 Mandate auf sich, während SPD, Grüne und Linkspartei über 24 Mandate verfügen.
Die CDU-Fraktion besteht aus folgenden Mitgliedern:
1. Hartmut Bogatzki
2. Ludwig Bedehäsing
3. Thorsten Schwering
4. Michael Schmitt
5. Walter Torke
6. Rolf Kramer
7. Renate Brunswicker
8. Thorsten Schick MdL
9. Jörg Teckhaus
10. Monika Kilian
11. Horst Fiesel
12. Benjamin Korte
13. Matthias Jakubanis
14. Kerstin Schlüter
15. Michael Barth
16. Heinz-Dieter Budde
17. Fabian Tigges
18. Christian Grobauer
19. Karsten Meininghaus
Stadtverbandsvorsitzender Michael Schmitt machte deutlich, dass dieses Ergebnis für die CDU vor dem Hintergrund der hervorragenden Arbeit der letzten Jahre enttäuschend sei. Zugleich werde man jedoch klar den Wählerauftrag als stärkste Fraktion im Rat der Stadt Iserlohn weiterhin verantwortungsvoll wahrnehmen. Offen bleibe, wie sich die SPD zur Linkspartei verhalten wird. Die CDU hatte bereits im Vorfeld der Wahlen deutlich gemacht, dass für sie keine Zusammenarbeit mit extremistischen Parteien wie der NPD in Frage käme.
Der unterlegene Bürgermeisterkandidat der CDU, Hartmut Bogatzki, erhielt lediglich 25,2 Prozent der abgegebenen Stimmen. "Ein Ergebnis, das sicherlich niemand von uns in dieser Deutlichkeit erwartet hätte," so Bogatzki während des Wahlabends der CDU. Er bedankte sich unter großem Beifall bei den zahlreichen Unterstützern innerhalb und außerhalb der CDU und beglückwünschte Dr. Peter Paul Ahrens zur Nachfolge von Bürgermeister Klaus Müller.
Grund zur Freude über hervorragende Ergbnisse hatte Thomas Gemke (CDU), der die Nachfolge von Aloys Steppuhn als Landrat antreten wird. Auch konnten die Iserlohner Christdemokraten souverän sämtliche Kreistagswahlbezirke gewinnen und die SPD damit auch auf Kreisebene auf den zweiten Platz verweisen.