Sehr geehrter Herr Landrat Steppuhn,
lieber Aloys,
der Märkische Kreis ist die zuständige Behörde für eine mögliche Genehmigung einer Erweiterung des Steinbruchs in Sümmern-Griesenbrauck. Im Namen der Bürgerinnen und Bürger Iserlohns und Hemers bitten wir Sie in Ihrer Funktion als Landrat, einer Erweiterung eine klare Absage zu erteilen.
In vielen Gesprächen mit Anwohnerinnen und Anwohnern in Iserlohn und Hemer sowie im Rahmen von Ortsterminen haben wir uns einen Einblick über die gegenwärtige Situation verschafft. Durch die unmittelbar angrenzende und nachweislich undichte „Gift-Schlammdeponie“ herrscht eine latente Gefährdung.
Wie Herr Knotte vom Ruhrverband im Rahmen der Umweltausschusssitzung am 18. August in Iserlohn bestätigt hat, ist die Tonschicht unterhalb der Deponie schon jetzt nicht mehr dicht. Da weitere Erschütterungen durch Sprengungen in Folge einer Steinbruch-Erweiterung zu erwarten sind, ist davon auszugehen, dass weitere Risse entstehen und das Gefahrenpotenzial somit weiter steigt.
Aus diesen Gründen fordern wir, durch Ausschöpfung aller rechtlichen Mittel, einer Steinbruch-Erweiterung eine klare Absage zu erteilen.
Mit freundlichen Grüßen
Michael Esken, Bürgermeister Stadt Hemer
Martin Großengießer, Vorsitzender CDU Hemer
Hartmut Bogatzki, Bürgermeisterkandidat CDU Iserlohn
Michael Schmitt, Vorsitzender CDU Iserlohn