Schriftgröße: A | A | A
20.08.09

Großes Interesse an CDU-Seniorennachmittag

 

Senioren informierten sich über christdemokratische Schul-, Sicherheits- und Stadtentwicklungspolitik.

 

Rund 130 Bürgerinnen und Bürger sind am Dienstag der Einladung des CDU Stadtverbands zum Seniorennachmittag in das Letmather Kolpinghaus gefolgt. Dabei haben die unterschiedlichsten Seniorenrunden aus Iserlohn in gemütlicher Runde das Gespräch mit den heimischen CDU-Politikern gesucht. Neben Bürgermeisterkandidat Hartmut Bogatzki und dem Landratskandidaten Thomas Gemke, standen auch die Rats- und Kreistagskandidaten der CDU und die Bundestagskandidatin Christel Voßbeck-Kayser bei Kaffee und Kuchen Rede und Antwort.

In seiner Rede machte der CDU-Bürgermeisterkandidat Hartmut Bogatzki deutlich, dass er im Wahlkampf auf Inhalte setze und versprach eine „leidenschaftliche Politik“ für Iserlohn. nDavon konnten sich alle Anwesenden gleich im Rahmen des Seniorennachmittags überzeugen. Hartmut Bogatzki ist davon überzeugt, dass Iserlohn „auch in wirtschaftlich schweren Zeiten handlungsfähig bleibt. Als Bürgermeister setze ich auf eine deutlich verstärkte interkommunale Zusammenarbeit sowie auf eine bürgernähere Verwaltung“, kündigte der CDU-Politiker einen „frischen Wind“ für die Iserlohner Stadtverwaltung an. Weiter sprach sich Hartmut Bogatzki gegen eine großflächige Bebauung des Schillerplatzes aus und sagte zu, alle Iserlohner Schulen fördern zu wollen, anstatt bei rückläufigen Schülerzahlen weit über 10 Millionen Euro in eine zweite Gesamtschule zu investieren. „Im Zuge der Regionale 2013 setze ich mich für die Neugestaltung und Weiterentwicklung der Alexanderhöhe zu einem Kultur- und Bildungszentrum ein“, so Bogatzki.

Auf großes Interesse stieß bei den Zuhörern Bogatzkis Forderung nach „mehr spürbarer Sicherheit und mehr Lebensqualität für Senioren“. „In einer älter werdenden Gesellschaft muss auf die Bedürfnisse von Senioren stärker Rücksicht genommen werden. Deshalb werde ich mich beispielsweise dafür einsetzen, dass die städtische Wohnungsgesellschaft IGW barrierefreie Wohnungen anbietet. Die Vorschläge des Seniorenbeirats und des von der CDU beantragten Seniorenbeauftragten müssen nach meiner Auffassung noch frühzeitiger in zukünftige Planungen eingebunden werden. Als Bürgermeister werde ich mich für mehr Sicherheit einsetzen – beispielsweise durch den gezielten Einsatz von Mitarbeitern des Ordnungsamtes und durch die Beseitigung von Angsträumen, so Hartmut Bogatzki, der eine Zusammenarbeit mit radikalen Parteien von „links“ und „rechts“ ausschließt.

Für die passende musikalische Gestaltung des CDU-Seniorennachmittags sorgte der Donau-Schwäbische Singkreis Iserlohn unter der Leitung von Bernd Winkler.