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05.03.09

Klares Engagement für Kinder und Jugendliche

 

Hartmut Bogatzki zu Gast bei der Kinderlobby Iserlohn

 

Bürgermeisterkandidaten haben ein Herz für Kinder. Diesen Eindruck jedenfalls erweckten die Kandidaten Hartmut Bogatzki (CDU), Dr. Peter Paul Ahrens (SPD), Harald Eufinger (Grüne), Oliver Ruhnert (Linke) sowie der parteilose Lutz Tim Tölle, als sie am Mittwochabend auf Einladung der Kinderlobby ihr Bild einer kinderfreundlichen Stadt zeichneten.

Die Stühle in der Begegnungsstätte „Altes Stadtbad” reichten gerade so aus, um den an der Podiumsdiskussion Interessierten Platz bieten zu können. Ihnen machten alle Kandidaten deutlich, wie wichtig es ihnen ist, allen Kinder einen gleichberechtigten Start in ein gut ausgestattetes Bildungssystem, angefangen vom Kindergarten über die Schule bis zur Berufsausbildung zu geben. Dass zur Verwirklichung dieses Zieles unterschiedliche Wege beschritten werden können, wurde dabei mehr als einmal klar.

So bewerteten die Kandidaten die Folgen der Auflösung der Schulbezirke ganz unterschiedlich. Während Dr. Peter Paul Ahrens und Hartmut Bogatzki mehr Wettbewerb der Schulen untereinander als durchaus positiv für eine Qualitätssteigerung bewerten, lehnt Oliver Ruhnert diesen Wettbewerb als „geradezu pervers” ab. Auch Harald Eufinger meint, dass Wettbewerb an Schulen nichts zu suchen habe. Er befürchtet die Entstehung von Elite- und Unterschichtsschulen. Und auch Lutz Tim Tölle sieht die Auflösung der Schulbezirke als problematisch an. Sein Idealbild: Die Schule als Spiegel der Gesellschaft.

Tölle unterstrich wie die meisten seiner Podiums-nachbarn, wie wichtig die Sprachstandserhebung bei Vierjährigen gewesen sei und forderte in diesem Zusammenhang eine stärkere Verzahnung zwischen Kindergarten und Grundschule. Mit Ausnahme von Oliver Ruhnert begrüßten auch die anderen Bürgermeister-Anwärter die Spracherhebung als solche und unterstrichen fast unisono, wie wichtig gerade die Sprachförderung bei Kindern mit Migrationshintergrund sei. „Es gibt viele türkische Kinder, die weder ihre Muttersprache noch deutsch richtig sprechen können, da muss noch viel getan werden”, so Lutz Tim Tölle.

Ein weiteres Thema, dass notgedrungen auf den Tisch kommt, wenn es um Bildung geht: das Geld. „Es ist doch da, es geht nur um die Frage der Priorität und des Wollens”, so Harald Eufinger, der daran erinnert, das kein anderes Land der Welt - gemessen an seinem Bruttosozialprodukt - so wenig Geld für Bildung ausgibt wie Deutschland. Wohl auch deshalb fordert Hartmut Bogatzki kostenlose Bildung vom Kindergarten bis zur Ausbildung und Lutz Tim Tölle ein verstärktes ehrenamtliches Engagement der Bürgerschaft für ihre Kinder und Jugendlichen. Und für Peter Paul Ahrens besteht eine der großen Aufgaben der Zukunft darin, in Sachen Sprachförderung viel Versäumtes nachzuholen, um Bildung und Integration gleichermaßen voranzutreiben.

Insgesamt aber bewerteten alle Teilnehmer der von Moderator Mirko Heintz souverän geführten Gesprächsrunde die Kindergarten- und Schullandschaft in Iserlohn als zufriedenstellend. Ohne natürlich die größeren und kleineren Baustellen aus dem Blick zu verlieren: 17 Prozent der Hauptschüler ohne Abschluss, die Zukunft der Förderschulen, Entlastung der Lehrer, Unterstützung der Eltern und vieles mehr.

Konkret sprachen sich die fünf Herren noch für eine Förderung der Arbeit der Kinder- und Jugendbeauftragten der Stadt aus und betonten wie wichtig es sei, dass die städtische Bücherei weiterhin kosten von Kindern und Jugendlichen genutzt werden kann.

Die Stühle in der Begegnungsstätte „Altes Stadtbad” reichten gerade so aus, um den an der Podiumsdiskussion Interessierten Platz bieten zu können. Ihnen machten alle Kandidaten deutlich, wie wichtig es ihnen ist, allen Kinder einen gleichberechtigten Start in ein gut ausgestattetes Bildungssystem, angefangen vom Kindergarten über die Schule bis zur Berufsausbildung zu geben. Dass zur Verwirklichung dieses Zieles unterschiedliche Wege beschritten werden können, wurde dabei mehr als einmal klar.

So bewerteten die Kandidaten die Folgen der Auflösung der Schulbezirke ganz unterschiedlich. Während Dr. Peter Paul Ahrens und Hartmut Bogatzki mehr Wettbewerb der Schulen untereinander als durchaus positiv für eine Qualitätssteigerung bewerten, lehnt Oliver Ruhnert diesen Wettbewerb als „geradezu pervers” ab. Auch Harald Eufinger meint, dass Wettbewerb an Schulen nichts zu suchen habe. Er befürchtet die Entstehung von Elite- und Unterschichtsschulen. Und auch Lutz Tim Tölle sieht die Auflösung der Schulbezirke als problematisch an. Sein Idealbild: Die Schule als Spiegel der Gesellschaft.

Tölle unterstrich wie die meisten seiner Podiums-nachbarn, wie wichtig die Sprachstandserhebung bei Vierjährigen gewesen sei und forderte in diesem Zusammenhang eine stärkere Verzahnung zwischen Kindergarten und Grundschule. Mit Ausnahme von Oliver Ruhnert begrüßten auch die anderen Bürgermeister-Anwärter die Spracherhebung als solche und unterstrichen fast unisono, wie wichtig gerade die Sprachförderung bei Kindern mit Migrationshintergrund sei. „Es gibt viele türkische Kinder, die weder ihre Muttersprache noch deutsch richtig sprechen können, da muss noch viel getan werden”, so Lutz Tim Tölle.

Ein weiteres Thema, dass notgedrungen auf den Tisch kommt, wenn es um Bildung geht: das Geld. „Es ist doch da, es geht nur um die Frage der Priorität und des Wollens”, so Harald Eufinger, der daran erinnert, das kein anderes Land der Welt - gemessen an seinem Bruttosozialprodukt - so wenig Geld für Bildung ausgibt wie Deutschland. Wohl auch deshalb fordert Hartmut Bogatzki kostenlose Bildung vom Kindergarten bis zur Ausbildung und Lutz Tim Tölle ein verstärktes ehrenamtliches Engagement der Bürgerschaft für ihre Kinder und Jugendlichen. Und für Peter Paul Ahrens besteht eine der großen Aufgaben der Zukunft darin, in Sachen Sprachförderung viel Versäumtes nachzuholen, um Bildung und Integration gleichermaßen voranzutreiben.

Insgesamt aber bewerteten alle Teilnehmer der von Moderator Mirko Heintz souverän geführten Gesprächsrunde die Kindergarten- und Schullandschaft in Iserlohn als zufriedenstellend. Ohne natürlich die größeren und kleineren Baustellen aus dem Blick zu verlieren: 17 Prozent der Hauptschüler ohne Abschluss, die Zukunft der Förderschulen, Entlastung der Lehrer, Unterstützung der Eltern und vieles mehr.

Konkret sprachen sich die fünf Herren noch für eine Förderung der Arbeit der Kinder- und Jugendbeauftragten der Stadt aus und betonten wie wichtig es sei, dass die städtische Bücherei weiterhin kosten von Kindern und Jugendlichen genutzt werden kann.

 

Quelle: ikz-online.de (05.03.09) Foto: Stephanie Hofschlaeger/PIXELIO.de